Was ist eine IPA

Die IPA (Individuelle praktische Abschlussarbeit) ist die praktische Lehrabschlussprüfung im Lehrbetrieb und vergleichbar mit einer Diplomarbeit. Die Arbeit hat für den Lehrbetrieb einen praktischen Nutzen, d.h. man macht im Gegensatz zur Teilprüfung eine produktive Arbeit.

Die IPA muss zwischen 36 und 120 Stunden dauern. Der Fachvorgesetzte im Lehrbetrieb erstellt die Aufgabenstellung und benotet die Arbeit.

Mögliche Aufgabenthemen für eine IPA

• Konstruieren
• Detaillieren (Werkstattzeichnungen erstellen)
Baugruppen erstellen
Stücklisten erstellen
• Berechnungen anstellen
• Konzepte erarbeiten
• Organisatorische Aufgaben (Normenwesen, QS etc.)
• Dokumentationen erstellen
• Ausbildungseinheiten erarbeiten und durchführen (z.B. für jüngere Lehrlinge)

Zwei Prüfungsexperten schauen am Schluss die Benotung des Fachvorgesetzten an und stellen die Qualität der Beurteilung sicher.

Am Schluss präsentiert der Prüfungskandidat seine Arbeit den zwei Prüfungsexperten und stellt sich deren Fragen in einem Fachgespräch. Die Experten benoten die Präsentation.

Notenzusammensetzung für die IPA

Die Note setzt sich aus 3 Teilnoten zusammen, welche je 1/4 gewichten (Resultat zählt doppelt):
• Berufsübergreifende Fähigkeiten (Selbstständigkeit, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, Arbeitsvorgehen etc.)
• Resultat der Arbeit
• Präsentation/Fachgespräch