Léonie, Konstrukteurin, Lüthi-Aufzüge AG, Leimiswil
Léonie, 4. Lehrjahr, Lüthi-Aufzüge AG, Leimiswil

Was macht man als Konstrukteurin EFZ?

Als Konstrukteurin modelliert/entwickelt man an einem 2D- oder 3D-Programm verschiedenste Teile für Maschinen und die dazugehörigen Zeichnungen für die Werkstatt.

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteurin EFZ?

Am Beruf Konstrukteurin gefällt mir, dass man eigene Ideen in Projekte einbringen kann und dass man seinen Arbeitsalltag selbst gestalten kann. Sehr spannend am Beruf Konstrukteurin ist auch, dass man viele Fachgebiete vereint. Einerseits muss man viel über Normen und Richtlinien wissen und anderseits sollte man sich mit dem Fertigungsprozess und der Montage auskennen.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteurin EFZ?

Am Beruf Konstrukteurin stört es mich manchmal, dass man den ganzen Tag im Büro sitzt.

Was war dein bisheriges Highlight in der Lehre?

Ein bestimmtes Highlight gibt es für mich bisher nicht. Ich erfreue mich immer wieder an kleineren Erfolgen, wie z.B. wenn ich ein Projekt, an welchem ich mitgearbeitet habe, eingebaut oder während der Montage sehen darf.
Ein weiterer besonderer Moment für mich war, als ich die Teilprüfung und die Berufsmaturitätsprüfungen im 2. Lehrjahr bestanden habe.

Welches sind die Voraussetzungen für den Beruf Konstrukteurin EFZ?

Als Konstrukteurin sollte man gerne am Computer arbeiten. Logisches Denken und Mathematik sind auch wichtig für den Beruf Konstrukteurin. Ein gutes Vorstellungsvermögen ist sehr hilfreich. Ausserdem sollte man gerne im Team arbeiten.

Welche Schwierigkeiten können während der Ausbildung entstehen?

Für mich war es am Anfang schwierig, ein gutes Verhältnis zwischen Hausaufgaben und Freizeit zu finden. Ich mache während der Lehre die Berufsmaturität, welche viel Zeit in Anspruch nimmt. Manchmal ist es schwierig, dabei nicht die Berufsschule zu vernachlässigen.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Schnupperlehre?

Als Schnupperlehrling sollte man nicht zu überrascht sein, wenn man in der Schnupperlehre von Hand zeichnen muss. Dies wird im späteren Berufsalltag nicht oft gebraucht, aber es ist ein Bestandteil der Lehre,  besonders in der Schule wie auch in den überbetrieblichen Kursen.
Wichtig ist es, als Schnupperlehrling offen zu sein und viele Fragen zu stellen.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche?

Eine saubere und fehlerfreie Bewerbung ist sehr wichtig, besonders wenn ihr in dieser Firma noch nicht eine Schnupperlehre absolviert habt. In diesem Fall ist die Bewerbung der erste Eindruck.

Welche Pläne hast du für nach der Lehre?

Nach der Lehre würde ich gerne ein Ingenieur-Studium Richtung allgemeinen Maschinenbau beginnen.

Wie war dein Start in die Lehre?

Mein Start in die Lehre war sehr spannend und lehrreich, da für mich noch alles neu war. Am Anfang war ich auch überrascht, dass man als Konstrukteur/-in so viele überbetrieblichen Kurse besuchen muss.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich sehr gerne am Computer arbeite und mich der Aufbau von Maschinen sehr interessiert. Ich wollte immer wissen, wie etwas aufgebaut ist oder wie etwas funktioniert.