Erik, Konstrukteur, RUAG AG, Thun
Erik, 3. Lehrjahr, RUAG AG, Thun

Was macht man als Konstrukteur?

Als Konstrukteur entwirft man Dinge, die zuvor noch nie existiert haben. Man erfindet etwas, auf dessen Idee bisher kein anderer gekommen ist.

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteur?

Dass man ganz vorne ist beim Fortschritt der Technik und hilft, diese weiter zu entwickeln.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteur?

Ab und zu kann die Arbeit in einem zu heissen Büro anstrengend werden.

Was war dein bisheriges Highlight in der Lehre?

Das Mitarbeiten an grossen Projekten, bei denen neue Sachen entwickelt und anschliessend als Prototyp getestet werden. Es ist einfach unglaublich, wenn man etwas vor sich sieht, bei dem man weiss, dass es so etwas jetzt gerade zum ersten Mal gibt.

Welches sind die Voraussetzungen für den Beruf Konstrukteur

Konzentration, egal unter welchen Umständen und Durchhaltevermögen. Nach einer Niederlage oder einer Fehlfunktion muss man sofort weitermachen und das Ziel nicht aus dem Auge verlieren. Nach vorne schauen und aus den Fehlern lernen.

Welche Schwierigkeiten können während der Ausbildung entstehen ?

Je nachdem, wie dringend das Projekt ist, an dem man arbeitet, kann ziemlich viel Zeitdruck und Stress entstehen. Macht man dazu noch die BMS, kommt es auch mehr als einmal zu Situationen, in denen es schlichtweg nicht möglich ist, alles zu machen. Dann einfach ruhig bleiben und Prioritäten setzen.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Schnupperlehre?

Soviel Vorwissen wie möglich sammeln.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche?

Sich wirklich damit auseinandersetzen, ob man sich in dem besuchten Betrieb wohl fühlt. Denn am Ende entscheidet dies darüber, wie die Motivation während der Lehre erhalten bleibt.

Welche Pläne hast du für nach der Lehre?

Da mir der Berufs als Konstrukteur sehr gefällt und ich noch mehr damit machen möchte, habe ich vor, Maschinenbau-Ingenieur zu studieren.

Wie war dein Start in die Lehre?

Der Start ist hart, doch jeder Anfang ist schwer. Die Umstellung von der Schule, in der man durch Zwangsstoff durchgedrückt wird, zur enormen Selbstständigkeit in der Lehre ist nicht einfach, doch wenn man mit Freude und Motivation dran bleibt, ist dies kein Problem.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Von Anfang an hat mich die Idee, etwas Neues zu erschaffen, begeistert. Sei dies nun einfach nur ein kleiner zweiteiliger Stuhl oder ein revolutionäres Auto mit allen möglichen neuen Finessen. Man hilft nicht nur anderen Menschen, sondern ist auch dabei, wenn die Technik jeden Tag ein wenig weiter voran schreitet.
Darin liegt die Motivation eines Konstrukteurs oder Ingenieurs: Fortschritt.