Erfahrungsrückfluss

Als Abschluss des Projektes bewerten wir unser Produkt (was würden wir im nachhinein anders machen?).
Auch den Projektablauf werten wir aus (haben wir effizient gearbeitet, hat es Probleme gegeben, die wir hätten vermeiden können?).

Unser Projektteam hat folgende Auswertung gemacht:

Positiv

• Gute Zusammenarbeit im Team
• Während Entwicklung gute Termineinhaltung und -planung
• Darstellung im Projektordner
• Selbstständig gearbeitet
• Originelle Idee
• Gute Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern und Lehrlingen
• Guter Lerneffekt
• Funktionstüchtiges Ergebnis
• Wenig Fehler auf den Zeichnungen
• Arbeitsaufteilung Konstrukteur/Polymechaniker
• Herstellungsqualität
• Nur 2.7 kg Eigengewicht

Negativ

• Disziplin an den Sitzungen
• Zum Teil zu enge Toleranzen gewählt
• Zeichnung Nr. 13 erst sehr spät verbessert
• Zugentlastung vergessen
• Zum Teil Normen nicht beachtet (M39x2)
• Terminplan währen dem Realisieren vernachlässigt
• Während der Herstellung Änderungen an Teilen vorgenommen
• Einige nicht erfüllte Pflichtenheft-Ziele
• Ausschuss bei komplizierten Teilen
• Budget überschritten
• Falsche Drehrichtung zum Anziehen

Diese Auswertung soll uns um eine Erfahrung reicher machen, und die gleichen Fehler sollten nun beim nächsten Projekt nicht mehr passieren.

Der Entwicklungsprozess unserer Tischlampe ist sehr vereinfacht dargestellt worden. In der Praxis ist es meistens viel aufwendiger. Schau dir mal einige Beispielarbeiten aus der Praxis an.

Der Konstrukteur kann aber nicht immer ganze Produkte von A-Z selber entwickeln. Häufig macht er nur einen Teil dieses ganzen Ablaufs, z.B. kann es sein, dass der Ingenieur die Ideen vorgibt und auch schon die CAD-Modelle gemacht hat, so dass der Konstrukteur ‘nur’ noch die Zeichnungen macht.