Projekt Datenerfassungssystem

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Janick Joel, Konstrukteur 3. Lehrjahr
RUAG Schweiz AG, Thun

Der Auftrag

Die Abteilung Testing der RUAG Defence in Thun hat für das Erfassen von Messdaten in Panzern und Fahrzeugen ein Messgerät von National Instruments beschafft. Das Problem dabei war die Leichtbauweise des Gerätes. Um das Messgerät optimal einsetzen zu können, musste also ein zusätzlicher Schutz für das Messgerät entwickelt werden. Somit begann eine siebenwöchige Entwicklungsphase.

Meine Aufträge waren:

  • Entwicklung eines zusätzlichen Schutzes für das Messgerät
  • Auswählen und bestellen der notwendigen mechanischen und elektrischen Bauteile
  • Zusammenarbeit mit der Elektronik Abteilung für eine optimale Lösung
  • Erstellen einer korrekten und übersichtlichen Dokumentation über das ganze Projekt
  • Den Kunden zufrieden stellen und auf seine Wünsche weitmöglichst eingehen

 

Das Resultat

CAD- Baugruppe RPAS (Vorderseite)

CAD- Baugruppe RPAS (Vorderseite)

CAD- Baugruppe RPAS (Rückseite)

CAD- Baugruppe RPAS (Rückseite)

fertiges RPAS

Fertiges RPAS

Was waren die Herausforderungen bei dieser Arbeit?

Die grösste Herausforderung war es, sich als Neuling im grossen Elektronikmarkt zurecht zu finden, um die richtigen elektrischen Bauteile auszuwählen. Es ist ein grosses Gebiet, über das man sich erst einmal bei Fachpersonen informieren muss, um es zu verstehen. Es war wichtig, dass man sich also auf seine Mitarbeiter verlassen konnte.
Mittlerweile ist die Auswahl solcher Bauteile Alltag, trotzdem erhält man noch immer weitere interessante Einblicke in diesem Gebiet auch in andere Richtungen.

Hauptproblem bei diesem Projekt war der Platzbedarf im Gehäuse selbst. Nach Kundenwunsch durfte das neue Gehäuse, welches zum Schutz diente, nicht zu gross werden, um immer noch handlich zu bleiben. Somit war der Platz mehr oder weniger gegeben, und es gestaltete sich schwierig, die einzelnen Bauteile so zu platzieren, damit genügend Platz bleibt, um sie noch zu verkabeln.
Dies ist aber nicht nur bei diesem Projekt so, sondern auch ein alltägliches Thema in dieser Abteilung, es muss immer möglichst viel in möglichst wenig Raum eingebaut werden.

Was hat dir an dieser Arbeit besonders gut gefallen?

Einfach alles, es war von vornherein eine interessante Arbeit, und sie steigerte sich zum Ende hin.

Es war nicht immer einfach und manchmal sehr mühsam mit Verzögerungen oder Sachen, die nicht klappten wie man es sich wünschte. Aber diese Dinge gehören zum Alltag eines Konstrukteurs und gestaltet diesen auch abwechslungsreich. Die Arbeiten in diesem Gebiet beeindruckten mich schwer, und es machte mir auch Spass diese zu entwickeln. Zudem konnte ich mich auch noch als Grafiker ausleben und den dazugehörenden Aufdruck gestalten.

Das Gefühl, eine selbst entwickelte Arbeit dem Kunden fertig abzugeben und die Zufriedenheit dessen zu sehen, war einfach unbeschreiblich, und es gibt einem selbst auch wieder eine gute Motivation und Kraft für neue Projekte, welche sich über Wochen ziehen.