Projekt Dachrinnenreiniger

konstrukteur_projekt_dachrinnenreiniger_projektteam

Konstrukteurlehrlinge 2. Lehrjahr
Fritz Studer AG, Thun

Der Auftrag

Ein Mitarbeiter unserer Firma hatte die Idee, einen Dachrinnenreiniger zu entwickeln und anschliessend auch zu verkaufen, da etwas Ähnliches auf dem europäischen Markt nicht existiert. Er setzte sich mit uns in Verbindung und erklärte uns, was er sich vorstellen würde. Wir (Michael, Mischael, Dario und Marvin) konnten diesen Auftrag als Lehrlingsprojekt annehmen und nannten es Projekt DRR. Das Ziel des Projektes war es, ein Gefährt zu entwickeln, welches möglichst effizient und kostengünstig das Laub aus Dachrinnen entfernt. Dieses Projekt haben wir, wie schon das Projekt Tischlampe, nach IPERKA durchgeführt.

Das Resultat

konstrukteur_projekt_dachrinnenreiniger_cad konstrukteur_projekt_dachrinnenreiniger_cad_ausschnitt Der fertige Dachrinnenreiniger
Der DRR als CAD- Modell Blick ins Innere Der fertige Dachrinnenreiniger

Was waren die Herausforderungen bei dieser Arbeit?

Die grösste Herausforderung war es, ein kostengünstiges und robustes System für die Fortbewegung zu entwickeln, da auf dem Markt Dachrinnen mit den unterschiedlichsten Durchmessern existieren. Wir forschten nach und liessen uns von bereits bekannten Fortbewegungsmöglichkeiten inspirieren. Über Raupen, Zahnräder und Spiralen kamen wir schliesslich auf die platzsparende und kostengünstige Lösung, Rundschnüre als Raupen zu verwenden.

Weiter war es eine grosse Herausforderung, die passenden Motoren herauszusuchen, da wir im ersten Lehrjahr noch keine Elektrotechnik hatten und auch von Kräfteberechnung nicht sehr viel Ahnung hatten, doch mit der Unterstützung der Automatiker haben wir doch noch passende Motoren gefunden.

Nebst den technischen Hindernissen war es auch eine nicht ganz leichte Aufgabe, das Projekt zu managen und mit allen Schwierigkeiten durch den Zeitplan zu bringen.

Was hat euch an dieser Arbeit besonders gut gefallen?

Es war toll, bei einem solch interessanten und vielfältigen Projekt von Grund auf mitzuwirken und seine eigenen Ideen zu realisieren. Auch mit anzusehen, wie aus einfachen Skizzen ein innovatives und marktfähiges Produkt entstanden ist, war sehr eindrücklich.