Interview mit Simon

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Simon, 3. Lehrjahr, Fritz Studer AG, Thun

Was macht ein Konstrukteur?

Der Konstrukteur ist das Bindeglied zwischen Ingenieur und Polymechaniker. Er arbeitet die vom Ingenieur erdachten Innovationen aus und bringt sie auf Papier.

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteur?

Die Arbeit im technischen Bereich finde ich sehr spannend.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteur?

Es ist ein Bürojob. Mir fehlt oft die Bewegung oder der Kontakt mit Leuten.

Welches sind die Voraussetzungen/Fähigkeiten für den Beruf Konstrukteur?

Technisches Verständnis und Interesse.

Was hat sich für dich seit der Volksschule geändert?

Die unterrichteten Fächer interessieren mich unter dem Strich mehr. Doch mir fehlen die allgemeinbildenden Fächer wie Geschichte oder Geografie.

Welche Schwierigkeiten können während der Ausbildung entstehen?

Ich habe sehr zeitintensive Hobbys. Zusammen mit den Hausaufgaben und 100% arbeiten habe ich praktisch keine freie Minute. Das kann manchmal schon sehr stressig werden.

Was ist in der Lehre anders als in der Schnupperlehre?

Die Schnupperlehre ist sehr abwechslungsreich, man sieht in kurzer Zeit viele verschiedene Aspekte des Berufes. In der Lehre sind die Arbeiten länger und die Abwechslung ist nicht mehr so gross.

Welche Tipps gibst du den Schülern für die Schnupperlehre?

Geht möglichst viele unterschiedliche Berufe anschauen. Wenn ihr euch für einen Beruf entschieden habt, versucht in grossen und kleinen Firmen zu schnuppern. Das sind zum Teil zwei verschiedene Welten.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche/Bewerbung?

Schreibt möglichst viele Bewerbungen und gestaltet diese speziell und gut. Sie sind wie eine Visitenkarte und oft der erste Eindruck, den man von euch erhält.

Was ist in der Berufsschule anders als in der Volksschule?

Die Berufsschule ist nur 1-2 Tage in der Woche. So werden Themen oft in der Theorie vermittelt. Geübt wird dann zuhause. In der Berufsschule hat man viele berufsbezogene Fächer.