Interview mit Martina

Martina, Konstrukteurin 1. Lehrjahr

Martina, 1. Lehrjahr, Meyer Burger AG, Thun

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteurin?

Sicher einmal die Vielseitigkeit. Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen und nie Routine. Zudem ist man tagtäglich Erfinder. Für das, was man erarbeitet, existiert noch keine Lösung. Man hat unter Berücksichtigung der Normen freie Gestaltungsmöglichkeiten. Ausserdem ist es zwar ein technischer Beruf, doch man kann im Büro arbeiten.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteurin?

Sobald man produktiv arbeitet, ist der Zeitdruck da. Doch ansonsten fällt mir nicht viel negatives ein.

Was war dein bisheriges Highlight in der Lehre?

Die Produktivaufträge am CAD. Es ist etwas ganz anderes, etwas zu machen, was dann auch wirklich gebraucht wird

Was ist in der Lehre anders als in der Schnupperlehre?

Man gehört zum Team und kennt die Leute viel besser. Was mich überrascht hat, ist, wie viel man in kurzer Zeit lernt. Ausserdem machen die Normen einen beträchtlichen Teil des Alltags aus, von welchen man in der Schnupperlehre noch nicht so viel mitbekommt. Was auch ein grosser Unterschied ist, ist dass der Beruf der Konstrukteurin nicht hauptsächlich aus Zeichnen besteht, sondern vor allem aus Problemstellungen, welche mit technischen Überlegungen zu lösen sind. Erst wenn eine Lösung da ist, werden Zeichnungen gezeichnet.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche/Bewerbung?

Beschäftigt euch frühzeitig mit der Berufswahl!
Es ist sehr wichtig, dass ihr euch bei der Berufswahl und Lehrstellensuche Mühe gebt, denn es geht um eure Zukunft!
Seid freundlich, ehrlich, pünktlich, interessiert und motiviert.

Was ist in der Berufsschule anders als in der Volksschule?

Es ist viel praxisnäher, aber sonst gibt es keinen grossen Unterschied.

Ist die BMS schwierig?

Einfacher, als ich es mir vorgestellt habe.