Interview mit Marius

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Marius, 3. Lehrjahr, Feintool Technologie AG, Lyss

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteur?

Als Konstrukteur hat man einen abwechslungsreichen Job. Man hat immer etwas anderes zum Konstruieren und kommt an verschiedene Probleme. Bei meinen Arbeiten kann ich meine eigenen Ideen einbringen.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteur?

Es ist ein Bürojob. Das hat seine Vor- und Nachteile. Man hat leider als Konstrukteur nicht viel Bewegung und ist den ganzen Tag nur vor dem Computer.

Was war dein bisheriges Highlight in der Lehre?

Ich besuchte im 2. Lehrjahr einen überbetrieblichen Kurs (ÜK), mit Lehrlingen aus anderen Firmen. In diesem Kurs durften wir in Gruppen ein ganzes Projekt nach IPERKA durchführen, vom Auftrag bis zum Testen und Vorstellen des Prototyps. Wir konstruierten einen Aktenvernichter.

Was ist in der Lehre anders als in der Schnupperlehre?

Als ich als Konstrukteur schnuppern ging, durfte ich meistens nur mit Geodreieck und Schablone auf Papier zeichnen. Dies ist in der Lehre anders. Klar, lernte ich zu Beginn der Lehre auch das Handzeichnen, aber danach wechselte ich ziemlich schnell auf das 2D- CAD-System und später sogar aufs 3D- CAD.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche/Bewerbung?

Man soll dies mit Motivation in Angriff nehmen. Ich würde möglichst viele verschiedene Berufe anschauen. Bei mir war dies schlussendlich eine kurzfristige Entscheidung.

Was ist in der Berufsfachschule anders als in der Volksschule?

Der Unterschied ist, dass man in der Volksschule Fächer hat, die vorgegeben sind. In der Berufsfachschule hat man Berufskundefächer. In diesen Lektionen wird über Fachwissen, die im gewählten Beruf zur Anwendung kommen, unterrichtet.

Ist die BMS schwierig?

Sie ist zum Teil sehr belastend, da die Lehrfirma, Berufsschule und Berufsmaturitätsschule hohe Erwartung an dich haben. Meist hat man auch nach einem harten Arbeitstag noch Aufgaben von der Berufsmaturitätsschule und Berufsschule.