Interview mit Arjen

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Arjen, 1. Lehrjahr, Bernafon AG, Bern

Was macht ein Konstrukteur?

Ein Konstrukteur entwickelt Bauteile und erstellt Einzel- oder Baugruppenzeichnungen am 3D- CAD.

Was gefällt dir am Beruf Konstrukteur?

Die Möglichkeit, über Form und kreatives Design zu entscheiden und einen grossen Teil Verantwortung zu übernehmen.

Was gefällt dir weniger gut am Beruf Konstrukteur?

Für mich gibt es nur wenige Schattenseiten.
Die eine Schattenseite ist, dass die Arbeit nur drinnen stattfindet. Die andere Schattenseite ist, dass es vorkommen kann, an Zeichnungen arbeiten zu müssen, welche einem weniger Spass machen.

Welches sind die Voraussetzungen/Fähigkeiten für den Beruf Konstrukteur?

Man braucht ein gutes 3D Vorstellungsvermögen und viel technisches Verständnis.

Welche Schwierigkeiten können während der Ausbildung entstehen?

Es ist schwierig, Freunde, Familie und vor allem die Schule nicht zu vernachlässigen.

Welches war dein bisheriges Highlight in der Lehre?

Unser erstes richtiges Projekt. Die Entwicklung von Pokalen. Wir konnten richtig gut im Team arbeiten, und mir hat das sehr gefallen.

Was ist in der Lehre anders als in der Schnupperlehre?

In der Lehre wird einem viel mehr Stoff vermittelt. In der Schnupperlehre wird eigentlich nur getestet, ob man fähig ist, diesen Beruf zu lernen.

Welche Tipps gibst du den Schüler/innen für die Lehrstellensuche/Bewerbung?

Ganz wichtig: geht zuerst schnuppern, bevor ihr euch bewerbt. So habt ihr einen Einblick in den Beruf und die Ausbildner eine Vorstellung von euren Fähigkeiten.

Was ist in der Berufsschule anders als in der Volksschule?

Positiv ist, dass wir im Unterricht nur Themen behandeln, welche mich interessieren.
Negativ finde ich, dass wir in kurzer Zeit viel mehr Stoff aufnehmen müssen. Man muss genauer zuhören, und man hat mehr Hausaufgaben. Ausserdem hat man nur 2 Tage pro Woche Schule. Im 3. und 4. Lehrjahr nur noch einen Tag.